Naturheilkunde

Die pflanzlichen Wirkstoffe unterstützen meine Arbeit auf natürliche Weise und ergänzen sie in vielfacher Form. Die Schwerpunkte liegen bei mir auf der Phytotherapie (der Heilpflanzenkunde) und der Aromatherapie.

Aromatherapie

Ich nutze sehr gerne die Unterstützung von ätherischen Ölen sowohl als Raumbeduftung als auch in Form von Aromaölen, die bei unterschiedlichen Massagen angewendet werden.

Sie können das Entspannen und Loslassen während der Therapie oder Massage erleichtern oder auch die Aktivierung am Morgen unterstützen! Je nachdem welche Pflanzen eingesetzt wird.

Phytotherapie

Die Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten Therapieformen in der Medizin. Im Alten Ägypten, zur Zeit Hildegard von Bingen oder in der Moderne: Pflanzen unterstützen die Gesundheit. Die Phytotherapie ist in Deutschland als klassisches Naturheilverfahren anerkannt und wird durch die Kommission E evaluiert, die Pflanzenwirkstoffe dokumentiert und bewertet.

Natürlich sein

Die Pflanzenarzneien können als Tee, Tinktur, Trockenextrakt, Ölauszug oder Frischpflanzensaft genutzt werden.

Fragen Sie einfach mal in Ihrer Apotheke nach!

Die Phytotherapie ersetzt keine schulmedizinische Behandlung. Bei längeranhaltenden Beschwerden suchen Sie bitte einen Arzt auf!

Heilpflanze des Monats:

Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)

Eigentlich ist der Holunder ein einheimischer Wildstrauch, aber schon in der Vergangenheit war er fester Bestandteil in jedem Bauerngarten. Viele kennen den süßen Holunderblütensirup, der Teil des Cocktails "Hugo" ist. Aber was Wenige wissen ist, dass er naturheilkundlich einige tolle Eigenschaften hat! Genutzt werden die Blüten und die reifen Früchte (gekocht! nicht roh!)

Inhaltsstoffe: Flavonoide, Kaffeesäurederivate, ätherisches Öle, Anthocyane (Beeren), Gerbstoffe, Vit C

Wirkung: schweißtreibend, entzündungshemmend, Aktivierung des Immunsystems, Verbesserung der Bronchialsekretion, antioxidativ (Beeren)

Verwendung: bei Erkältungskrankheiten (Kommission E) und grippalen Infekten, Atemwegserkrankungen, zur Verbesserung der Immunabwehr präventiv

Nutzung als Tee (Blüten) oder Saft (reife Beeren)

Tee: 2-3 TL getrocknete Blüten mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, 10-15 min ziehen lassen, mehrmals am Tag

Vorsicht: rohe Beeren sind giftig!

Quelle: Bühring/Girsch (2016): Praxis Heilpflanzenkunde, Haug, Stuttgart

Grünwald/Jänicke (2015): Grüne Apotheke, GU Verlag, München

Fotos: V. Kruska

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